Konfirmation Neustadt Kulm

Konfi-Kurs · Konfirmation

In unserem Konfi-Kurs wirst du ein Jahr lang auf deine Konfirmation vorbereitet. Dabei beschäftigen wir uns auf lebendige Weise mit spannenden Glaubens- und Lebensfragen und finden deinen Standpunkt. Daneben ist auch Zeit für Gemeinschaft, Kreativität und für unvergessliche Erlebnisse. Neben unseren abwechslungsreichen Konfi-Einheiten erwarten dich zum Beispiel der Konfi-Cup (Fußballturnier) und die Konfi-Freizeit.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Euch!

 

Fröhliche Jugendliche auf dem Jugendkirchentag

Infos zum gemeinsamen Konfi-Kurs der Pfarrei Tauber-Wörnitz:

Seit dem Jahrgang 2026/27 gibt es einen gemeinsamen Konfi-Kurs für alle Jugendlichen aus den elf Kirchengemeinden unserer Pfarrei. Wir treffen uns in der Regel an einem Samstag im Monat von 09:00 – 12:00 Uhr. Alle Termine unseres Kurses sind weiter unten aufgelistet. 

Kurs-Team: Pfarrerin Sabine Baier (Ansprechperson für Konfirmand:innen aus Insingen, Lohr, Bockenfeld, Erzberg, Wettringen und Gailnau mit Gailroth), Pfarrer Klaus Eberius (Ansprechperson für Konfirmand:innen aus Diebach, Oestheim, Faulenberg und Wörnitz), Pfarrerin Birgit Schwalbe-Eberius (Ansprechperson für Konfirmand:innen aus Schillingsfürst), Religionspädagoge i.V. Tobias Göttfert und weitere ehrenamtliche Teamer:innen.


 

Unsere Kurs-Termine:

Sa, 13.6. 9-12 Uhr
Kennenlernen
Insingen Insingen, Gemeindezentrum
So, 28.6. 10:15 Uhr
Einführung der Konfirmand:innen des Kurses 2026/27 der Pfarrei Tauber-Wörnitz
Pfrin. Baier
Insingen Insingen, St. Ulrich und St. Sebastian
Sa, 4.7. 9-12 Uhr
Diakonietag
Schillingsfürst Schillingsfürst, Gerhard-Götz-Gemeindezentrum (GGG)
Sa, 11.7. 9-12 Uhr
Taufe
Insingen Insingen, Gemeindezentrum
Fr, 17.7. 15-19 Uhr
Konfi-Cup
Adelshofen Sportplatz Adelshofen
Konfirmandin mit Gesangbuch

Weitere Hintergrundinfos: Warum gibt es überhaupt die Konfirmation?

Konfirmation heißt Bestärkung. An der Schwelle zum Erwachsenwerden sollen junge Menschen bestärkt werden. In der Taufe hat Gott zu ihnen Ja gesagt – jetzt kommt es auf ihr eigenes Ja an. Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen mündig und selbständig werden, Gemeinschaft und Begleitung erleben, gesegnet und beschenkt werden, Annahme und Stärkung erfahren. Auf diesem Weg sind Freundinnen und Freunde notwendig, Menschen, die ihnen Vorbild sind und sie verständig begleiten. Jugendliche fragen in dieser Zeit: Wer bin ich? Die Erinnerung an die Taufe kann dabei helfen: Gott hat mich angenommen – ich bin wertvoll in seinen Augen. Er wendet sich mir persönlich zu. Die Konfirmation kann helfen, den Weg zu sich selbst zu finden und gerade in diesem Alter sich selbst zu bejahen.

Zum Mündigwerden gehört, selbst Verantwortung zu übernehmen, sich eigenständig zu äußern und selbst zu entscheiden. Jetzt sprechen junge Menschen selbst das Bekenntnis, das die Eltern und Paten für sie gesprochen haben. Die gemeinsame Vorbereitung auf die Konfirmation im Rahmen unseres Konfi-Kurses soll dazu beitragen, dieses Bekenntnis und seine Bedeutung besser zu verstehen. Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben die Gemeinschaft der Kirche vor allem in ihrer Gruppe. Dort können sie viele gute Erfahrungen machen, Gestaltungsformen des Glaubens miteinander erproben und darüberhinaus lernen, wie sie Krisen gemeinsam bewältigen können. Sie werden ermuntert, am Leben der Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten. Als Einzelne brauchen wir die Gemeinschaft für unseren Glauben. Deshalb werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden gefragt, ob sie Ja zu dieser Gemeinschaft der Glaubenden sagen können. Auch die Gemeinde braucht die Jungen, ihre Lebendigkeit, ihre Ideen und ihren Widerspruch. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeinde in der Konfirmation Ja sagt zu ihren Jugendlichen, für sie betet und sie begleitet.

Die Feier des Abendmahls bildet einen Höhepunkt der Konfirmation. Durch die Eröffnung der selbständigen Teilnahme am Abendmahl bei der Konfirmation werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden als Mitglieder der Gemeinde bestätigt und auf dem Weg ihres Glaubens gestärkt. Damit ist die Einladung ausgesprochen, immer wieder zum Tisch des Herrn zu gehen, um die Gemeinschaft mit Christus und untereinander zu erfahren.

Das Erwachsenwerden der Kinder ist ein langer Weg. Auch für die Eltern markiert die Konfirmation einen Übergang. Die Kindheit ist zu Ende. Im Rückblick mischen sich dankbare Erinnerungen mit der Frage nach Versäumnissen und eigenen Fehlern. Doch dieser Einschnitt ist Verlust und Gewinn zugleich. Eltern und Kinder können zu einem neuen Verhältnis finden, das zunehmend von Partnerschaft bestimmt ist. Im Zusammenhang mit der Konfirmation gibt es viele Bräuche und Traditionen, die den Übergang zum mündigen Erwachsensein ausdrücken.